Lebensgeschichten-Berufungswege

"Ich begann über mein Leben nachzudenken"

Mein Name ist Frater André Kulla OMI. Gebürtig stamme ich aus dem osthessischen Neuhof in der Diözese Fulda. Ich bin 24 Jahre alt und studiere zurzeit Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Ich gehöre zu der Ordensgemeinschaft der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria, kurz OMI (Oblati Mariae Immaculatae). Wie kam es, dass ich mich entschieden habe "ins Kloster zu gehen" und in eine missionarischen Ordensgemeinschaft einzutreten?
Alles begann natürlich mit Gott und SEINEM Ruf. Als ich als Jugendlicher auf einer Wallfahrt nach Rom während der Eucharistischen Anbetung eine tiefe Gotteserfahrung gemacht hatte, begann ich mich mehr für IHN und den Glauben an IHN zu interessieren. SEINE Vorsehung führte mich in die Arme der Oblaten. Ich begann über mein Leben und meine Berufung nachzudenken und entschied mich, mich ganz dem Willen Gottes zu überlassen, egal was es bedeuten würde. So wurde mir während meiner Zivildienstzeit immer mehr bewusst, dass Gott mich zum Priestertum in Gemeinschaft beruft, ja, dass er mich beruft Oblate zu werden. Während der ersten zwei Jahre des Studiums der Theologie und Philosophie und des intensiven Noviziatsjahres hatte ich viel Zeit mich selbst und meine Berufung zu prüfen. Und so konnte ich am Ende des Noviziates mein "Ja" zu SEINEM Ruf sprechen indem ich meine Ersten Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ablegte.
Es ist der Ruf des Herrn auf den wir als Ordensleute und Missionare antworten, um IHN in diese Welt zu tragen. Berufung ist ein Geschenk Gottes, eine Gnade, die wir in dankbarer Liebe annehmen dürfen. Wir folgen IHM nach, denn er allein hat "Worte des ewigen Lebens" (Joh 6,68).

fr. André Kulla OMI

 

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